Nebenkostenabrechnung prüfen lassen – für Eigentümer und Beiräte
Wir analysieren Ihre Abrechnung fachlich und zeigen, ob Handlungsbedarf besteht.
Abrechnung zur Prüfung einreichen80 € / Stunde netto • 50 % Anrechnung bei späterer Verwaltung
Direktantwort
Fehlerhafte Hausgeld- und Nebenkostenabrechnungen kommen in Wohnungseigentümergemeinschaften regelmäßig vor. Bereits formale Mängel können Beschlüsse anfechtbar machen oder zu Rückforderungen führen. Eigentümer und Beiräte sind daher berechtigt, Abrechnungen fachlich prüfen zu lassen, bevor sie genehmigt werden.
Wir prüfen Abrechnungen strukturiert und zeigen verständlich auf, ob Risiken bestehen und welche Schritte sinnvoll sind.
Typische Probleme
Viele Eigentümer melden sich bei uns mit folgenden Fragen:
- Hausgeldabrechnung wirkt unverständlich
- Kosten wirken zu hoch oder unplausibel
- Rücklagen stimmen rechnerisch nicht
- Umlageschlüssel unklar
- Heizkosten stimmen nicht mit Verbrauch überein
- Belegeinsicht schwierig
- Beschluss soll genehmigt werden, aber Zweifel bestehen
Oft geht es nicht darum, Fehler zu beweisen — sondern zu wissen, ob man bedenkenlos zustimmen kann.
Rechtliche Grundlagen
Die Jahresabrechnung ist Grundlage für einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft (§ 28 WEG).
Wird sie genehmigt, hat das Folgen:
- Nachforderungen werden verbindlich
- Rückforderungen werden ausgeschlossen
- Fehler lassen sich später nur schwer korrigieren
- Anfechtungsfristen beginnen zu laufen
Der Verwaltungsbeirat hat die Aufgabe, die Abrechnung zu prüfen (§ 29 WEG). Viele Beiräte verfügen jedoch verständlicherweise nicht über buchhalterische oder rechtliche Erfahrung.
Eine fachliche Vorprüfung dient daher der Absicherung der Gemeinschaft.
Unser Prüfungsumfang
Wir bewerten keine Personen, sondern ausschließlich die Abrechnung.
Typische Prüfpunkte:
- rechnerische Plausibilität
- Anwendung des Umlageschlüssels
- Abgrenzung umlagefähig / nicht umlagefähig
- Rücklagenentwicklung
- Vergleich Vorjahr
- typische formale Fehler
- Auffälligkeiten mit Handlungsbedarf
Sie erhalten eine verständliche Einschätzung statt eines juristischen Gutachtens.
Ablauf der Prüfung
- Abrechnung hochladen
- Wir sichten die Unterlagen
- Sie erhalten eine Einschätzung mit Handlungsempfehlung
- Danach entscheiden Sie selbst über das weitere Vorgehen
Ziel ist nicht, einen Streit zu erzeugen, sondern Klarheit zu schaffen.
Honorar
Die Prüfung erfolgt auf Stundenbasis:
- 80 € netto pro Stunde
Zur Orientierung: Die meisten Prüfungen bewegen sich erfahrungsgemäß im Bereich von 1–3 Stunden, abhängig von Umfang und Unterlagen.
Kommt anschließend ein Verwaltervertrag zustande, werden 50 % der Prüfungskosten angerechnet. Damit dient die Prüfung gleichzeitig als Entscheidungsgrundlage.
Wann eine Prüfung sinnvoll ist
- vor Genehmigungsbeschluss
- bei ungewöhnlich hohen Nachzahlungen
- bei häufigen Abrechnungsfehlern in der Vergangenheit
- bei Unsicherheit im Beirat
- vor einem möglichen Verwalterwechsel
Jetzt Kontakt aufnehmen!
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Prüfung sinnvoll ist, können Sie uns kurz schildern, worum es geht. Wir sagen Ihnen offen, ob sich der Aufwand lohnt.
Abrechnung zur Prüfung einreichenFAQ
Weitere FAQsIst jede Abweichung ein Fehler?
Erhalte ich ein Gutachten?
Muss ich danach den Verwalter wechseln?
Wie lange dauert die Prüfung?
Wer sieht meine Unterlagen?
Abschluss
Eine Abrechnung muss nicht perfekt sein — aber verständlich und plausibel. Wenn Zweifel bestehen, ist eine Prüfung meist sinnvoll, bevor ein Beschluss gefasst wird.
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